heroinapplikationsform_Nebenwirkung

Executive Summary
Basierend auf statistischen Analysen der Meldungen im Spontanmeldesystem der Heroin
gestützten Behandlung sowie einer gesondert erhobenen Stichtagsbefragung wurden die
beiden Applikationsformen i.v. und i.m. hinsichtlich unerwünschter Arzneimittelwirkungen
(UAW) verglichen.
Dabei zeigte sich im Spontanmeldesystem:
• i.v. Applikationen wurden im Vergleich zu anderen Applikationen bei den Meldungen
häufiger genannt, als dies aufgrund der statistischen Verteilung der verschiedenen
Applikationsformen in der HegeBe zu erwarten war.
• Hinsichtlich des Anteils schwerwiegender UAWs ergaben sich keine überzufälligen
Unterschiede zwischen den Applikationsformen.
• Bei der Einzelanalyse der von UAW betroffenen Organsysteme zeigten sich marginal
signifikante statistische Zusammenhänge in dem Sinn, dass die i.m. Applikation
tendenziell mit mehr schwerwiegenden UAWs im Nervensystem und bei
Atemwegen/Lunge verbunden war als die i.v. Applikation.
• Hinsichtlich der beurteilten Kausalität dieser Zusammenhänge mit der Medikation
ergaben sich keine nachweislichen Unterschiede zwischen den Applikationsformen
i.v. vs. i.m.