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Die Krankenkassen haben die Behandlung von schwer Opiatabhängigen zur Regelleistung erklärt. Diamorphin darf nur in speziellen Einrichtungen verabreicht werden.

Hamburg. Die Behandlung schwerstkranker opiatabhängiger Patienten mit Diamorphin ist als Regelleistung der gesetzlichen Krankenkassen in den Leistungskatalog aufgenommen worden. Für Hamburg haben Verbände der gesetzlichen Krankenkassen mit der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg (KVH) eine entsprechende Honorarvereinbarung geschlossen, wie die Krankenkassen am Donnerstag in einer gemeinsamen Erklärung mitteilten. Zuvor hatte der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) diese Behandlung geprüft und insbesondere die Erfahrungen in den Modellversuchen unter anderem in Hamburg ausgewertet.

Bei Diamorphin handelt es sich den Angaben zufolge um synthetisches Heroin. Schwerstkranke opiatabhängige Patienten erhalten das Medikament, wenn sie mit herkömmlichen Methoden nicht therapierbar sind. Für diese Behandlung kommen laut G-BA-Beschluss ausschließlich schwerstabhängige Patienten infrage. Diese müssen seit mindestens fünf Jahren abhängig sein, zwei erfolglos beendete beziehungsweise abgebrochene Suchtbehandlungen hinter sich und das 23. Lebensjahr vollendet haben.

Die Regelung sieht zudem vor, dass eine begleitende psychosoziale Betreuung mit einer Dauer von mehr als sechs Monaten stattfindet. Die Behandlung mit Diamorphin darf nur in speziell dafür geeigneten Einrichtungen vorgenommen werden. In Hamburg ist dies die Ambulanz Altona der Abteilung für Abhängigkeitserkrankungen der Asklepios Klinik Nord. (dapd/abendblatt.de)

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Studies in Europe have suggested that injectable diacetylmorphine, the active ingredient
in heroin, can be an effective adjunctive treatment for chronic, relapsing opioid
dependence.
Methods
In an open-label, phase 3, randomized, controlled trial in Canada, we compared
injectable diacetylmorphine with oral methadone maintenance therapy in patients
with opioid dependence that was refractory to treatment. Long-term users of injectable
heroin who had not benefited from at least two previous attempts at treatment
for addiction (including at least one methadone treatment) were randomly assigned
to receive methadone (111 patients) or diacetylmorphine (115 patients). The primary
outcomes, assessed at 12 months, were retention in addiction treatment or drugfree
status and a reduction in illicit-drug use or other illegal activity according to
the European Addiction Severity Index.

Read more: heroin_vs_methadone_2009

Im Anhang koennt Ihr die aktuellste Version (vom 19. Februar 2010) finden und nachlesen,

besonders dem Wegfall der starren „Take-Home“ Richtlinen ist beachtung zu schenken:

RL-Substitution_19-Februar-2010